Dipl.-Psych. Klaus Dilcher

Dipl.-Psych. Klaus Dilcher

Jg. 1964, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor, Gutachter, Dozent, Mitbegründer der Klinik am Waldschlößchen (2008). Geschäftsführender Gesellschafter & Leitender Psychologe der Klinik am Waldschlößchen, Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Zentrum für Psychotraumatherapie, Dresden. Arbeitet seit über 25 Jahren ambulant und stationär mit traumatisierten Menschen. Langfristiges Engagement für das Ziel, therapeutisch sinnstiftende Strukturen für die Behandlung schwersttraumatisierter Menschen aufzubauen, zu erhalten und weiterzuentwickeln.

 

Martina Rudolph

Martina Rudolph

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Traumatherapeutin (DeGPT, EMDRIA), (EMDR-) Supervisorin, Dozentin, Medizinische Sachverständige. Seit 2019 Leitende Ärztin der Klinik am Waldschlößchen. Vorstandsmitglied der DGTD und der DGPM. Arbeitet seit über 15 Jahren mit schwersttraumatisierten Menschen, insbesondere mit Patient*innen mit schweren dissoziativen Störungen. Beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Hintergründen schwerer und organisierter Gewalterfahrungen.

Elgin Bröhmer

Elgin Bröhmer

Elgin Bröhmer, arbeitet seit 2004 als Strafverteidigerin in Berlin, sie vertritt sowohl Täter als auch Opfer. Gelegentliche Ausflüge in psychologische Fortbildungen haben sie in das vermint erscheinende Grenzgebiet von Strafjustiz und Traumafolgeerkrankungen geführt.

Ulrike Richter

Ulrike Richter

Ulrike Richter ist Sozialarbeiterin und Theologin. Sie leitet die Fachberatungsstelle KOBRAnet – sächsische Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Betroffene von Gewalt im Namen der Ehre. KOBRAnet arbeitet landesweit und hat Büros in Dresden und Leipzig.

Katharina Trimpe

Katharina Trimpe

Studierte Soziale Arbeit in Köln und Osnabrück und ist seit 2021 bei SOLWODI NRW e.V. am Standort Duisburg tätig. Dort berät und begleitet sie sowohl minderjährige als auch erwachsene Frauen, die betroffen sind von Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und/ oder weiteren Formen von Gewalt und Ausbeutung.

 

Cathrin Schauer-Kelpin

Cathrin Schauer-Kelpin

Sie ist examinierte Krankenschwester, staatl. anerkannte Diplomsozialpädagogin/ Diplomsozialarbeiterin (FH), geschäftsführender Vorstand von KARO e.V. und Vorstandsmitglied bei ECPAT Deutschland e.V. Sie hat Publikationen über Menschenhandel, Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung von Kindern sowie Rituelle Gewalt veröffentlicht und ist Autorin des Buches „Kinder auf dem Strich – Bericht von der deutsch- tschechischen Grenze“. Für ihr Engagement gegen Menschrechtsverletzungen wurde sie mit verschiedenen Preisen geehrt.

Jelena Gerke

Jelena Gerke

Psychologin, cand. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm. Sie promoviert bei Prof. Dr. Jörg M. Fegert zum Thema sexueller Kindesmissbrauch durch Täterinnen mit einem Fokus auf der Rolle von Müttern. Sie koordiniert die von Jun.-Prof. Dr. M. Rassenhofer geleiteten Begleitforschungsprojekte zum Hilfe-Telefons sexueller Missbrauch sowie zum Hilfe-Telefon berta, beide von der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs gefördert. Neben der Forschungstätigkeit macht sie die Weiterbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und fokussiert dabei besonders auf Traumatherapie und Kinderschutzthemen.

Claudia Fischer

Claudia Fischer

Claudia Fischer ist Diplom-Medienpädagogin und arbeitet als Freie Journalistin, als Film- und Buchautorin, als Moderatorin und Dozentin und Referentin in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung. Sie beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Ritueller Gewalt und dem Themenfeld Trauma und Journalismus. Seit 2017 ist sie redaktionell verantwortlich für das Infoportal Rituelle Gewalt (infoportal-rg.de).

Pauline Frei

Pauline Frei

Jahrgang 1964, verheiratet, 4 Kinder. Ist Überlebende, schaffte als junge Frau den Ausstieg. Freie Autorin u.a. Mitautorin von „Von der Dunkelheit zum Licht“ Junfermann Verlag und „ Was ist bloß mit Alex los?“ Engelsdorfer Verlag. Seit 2010 freiberufliche Coaching für Betroffene und deren Netzwerk sowie Ausstiegsbegleitung und Workshops zum Thema. Außerdem Moderatorin einer Betroffenen Mailliste seit 2016. 2017 Berufung als Clearingstellenmitglied vom Fonds Sexueller Missbrauch. Seit Mail 2019 Mitarbeiterin beim berta-Hilfetelefon. Zertifizierte Fortbildung zur Traumapädagogin und Traumafachberaterin 2020

Sabine Weber

Sabine Weber

Jahrgang 1967, 2 Kinder. Ist Überlebende und schaffte nach vielen Jahren Therapie den Ausstieg. 2012 gründete sie die Ausstiegsbegleitung- und Beratung im Trauma Hilfe Zentrum e.V. München. Seit 2014 gibt Sie Seminare und hält Vorträge zum Thema ORG. 2019 Mitveranstalterin des 1. Münchner Fachtags „Einstieg in den Ausstieg“, 2019 Eröffnung eines „Auszeithauses“ für Betroffene Ritueller, 2019 Mitarbeiterin beim berta-Hilfetelefon. HP (Psych), Traumafachberaterin (DeGPT), Sozialpädagogin (BA).

Manfred Paulus

Manfred Paulus

Erster Kriminalhauptkommissar a.D. Bis zur Pensionierung Leiter einer Kriminalinspektion in Ulm.
25 Jahre kriminalistische Erfahrung in den Bereichen Sexuelle/sexualisierte Gewalt und Rotlichtkriminalität.
Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei BW und an anderen polizeilichen Aus- und Weiterbildungsstätten, Autor von „GRÜNKRAM – Die Kindersexmafia in Deutschland“ Verlag Deutsche Polizeiliteratur sowie Ullstein 1998  Autor von „Menschenhandel und Sexsklaverei“ 2020 promedia-Verlag Wien sowie von „Zuhälterei gestern und heute, promedia Wien 2022. Seit 20 Jahren i.A.der Europäischen Kommission und anderer Auftraggeber Prävention und Austausch mit Kriminalmilizen/-polizeien und NGO in Ost-/Südosteuropa

Franziska Heinemann

Franziska Heinemann

Während des Studiums Arbeit im Betreuten Wohnen für chronisch psychisch erkrankte Menschen sowie diverse Praktika zu Traumatherapie und in der Flüchtlingsberatung. 2019 Abschluss des Bachelorstudiums im Fach Psychologie. 2020 Referentin beim AK Rituelle Gewalt in Plauen, Thema: Psychophysische Manipulation im Kontext Organisierter Ritueller Gewalt. Tätigkeit als Werkstudentin für den Verein Frauen helfen Frauen e.V. Weiterbildung in personenzentrierter Psychotherapie und Beratung mit Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen. Derzeit Forschung im Rahmen der Masterarbeit im Fachbereich Psychologie an der Philipps-Universität Marburg zu dem Thema Psychotherapeutische Interventionen bei Psychophysischer Manipulation im Kontext Organisierter Ritueller Gewalt.

Noa Thalbach

Noa Thalbach

Studium der Psychologie an der Philipps-Universität Marburg u. University of Limerick. Diverse Praktika in psychosozialen Institutionen, u.a. KARO e.V.; 2018 – 2019: Weiterbildung in personenzentrierter Psychotherapie und Beratung mit Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen. 26.08.2020: Vortrag beim 6. AK Rituelle Gewalt in Plauen über Psychophysische Manipulation im Kontext Organisierter Ritueller Gewalt. Seit 2021 Modellprojekt Marburger Psychologiestudierender: Prävention psychischer Störungen. Screening und Kurzberatungen in der Coronapandemie

Linda Koos

Linda Koos

Geboren 1990, Psychologiestudium in Kiel und Dresden mit anschließender Psychotherapieausbildung in Dresden. 2020 Abschluss in spezieller Psychotraumatherapie. Arbeitet seit 2017 in der Waldschlösschenklinik Dresden als Stationsleitung sowie als Einzeltherapeutin für PatientienInnen mit dissoziativer Identitätsstörung.

 

Franka Mehnert

Franka Mehnert

1978 geboren, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin mit verhaltenstherapeutischer Vertiefung, Zusatzqualifikationen in „Spezielle Psychotraumatherapie“ (DeGPT) und klinischer Hypnose (DGH). 2006 bis 2008 Psychologin in der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätsklinik Dresden, 2008 Psychologin in der psychosomatischen Rehaklinik Berggießhübel, seit 2009 Psychologin in der Klinik am Waldschlösschen und seit 2018 Leitende Psychologin der Stationen 1/2 in der Klinik am Waldschlösschen

 

Uljana Sieber

Uljana Sieber

Die 1971 in Dresden geborene Uljana Sieber erlernte 1988 den Beruf des Tischlers. Nach Abschluss der Berufsausbildung legte sie 1993 am Abendgymnasium Dresden das Abitur ab. An der Technischen Universität Dresden studierte sie Neuere und neueste Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie mit den Studienschwerpunkten Geschichte Russlands und der Sowjetunion sowie der Erforschung autoritärer bzw. totalitärer Diktaturen. Nach Studienabschluss 2005 war sie als freie Presserezensentin und Historikerin tätig. So arbeitete sie unter anderem für die Stiftung Sächsische Gedenkstätten zu deutschen und sowjetischen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges sowie als Besucherreferentin für die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden. Dort konzipierte und kuratierte sie Ausstellungen, leitete pädagogische Projekte und zeichnete für Publikationen der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden verantwortlich. Seit 2011 ist sie deren Leiterin

Felicitas Lukas

Felicitas Lukas

(ist ein Pseudonym, um die wahre Identität der Referentin zu schützen)

Die Referentin wurde Mitte der 70er Jahre in einer sächsischen Kleinstadt geboren.
Nach außen hin wuchs sie in einer gut bürgerlichen Familie auf, besuchte die Schule, absolvierte später, auf Wunsch des Vaters, eine kaufmännische Lehre. Durch ihren Vater, der einer pädophilen Gruppierung mit kultisch geprägter germano-faschistischer Ideologie angehörte, wurde sie diesem sogenannten Kult schon als Kleinkind ausgeliefert und überlebte massive sexuelle, psychische und physische Gewalterfahrungen.
Nach verschiedenen Lebensstationen gelang es Felicitas Lukas schließlich, ein selbst gewähltes Hochschulstudium zu beginnen und dieses 2004 erfolgreich abzuschließen.
Seit nunmehr über 15 Jahren ist die Referentin in einem helfenden Beruf tätig.
Felicitas Lukas engagiert sich überdies im Bereich der organisierten rituellen Gewalt, indem sie über ihre Erfahrungen schreibt (u.a. „Stimmen der Zeit“ August 2019) oder sich auch für Interviews zur Verfügung stellt (FAZ, 24.08.2020).

Heike Mann

Heike Mann

Frau Heike Mann ist seit 1995 Dipl. Sozialpädagogin (FH) und verfügt über  Zusatzqualifikationen in klientenzentrierter Gesprächsführung, Supervision, Coaching, systemischer Organisationsentwicklung und Changemanagement sowie Traumapädagogik.

Von 03/1995 – 04/1999 war sie in  einer Kriseninterventionseinrichtung tätig. Seit 05/1999 ist sie am Aufbau der AWO Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche „Shukura“ beteiligt, arbeitet dort seit 2012 als Leiterin. Darüber hinaus ist sie in den Bundesmodellprojekten „Bundesweite Fortbildungsoffensive 2010 -2014“ und „Beraten & Stärken 2015 – 2020“ als Fortbildnerin und Organisationsentwicklerin tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Fall- und Fachberatung im Kontext von Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII und sexualisierter Gewalt (in Institutionen), Fortbildung, fachliche Begleitung von Institutionen zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt, fachliche Begleitung von Institutionen bei der Erarbeitung von institutionellen Schutzkonzepten gegen (sexualisierte) Gewalt sowie die Ausbildung von insoweit erfahrenen Fachkräften nach § 8a SGB VIII.

Dr. Gesine Märtens

Dr. Gesine Märtens

Dr. Gesine Märtens wurde am 3. August 1971 in Magdeburg geboren. Ihre Kindheit und Jugend hat sie in Dresden verbracht. Von 1990 bis 1997 absolvierte sie das Studium der Kulturwissenschaften, Journalistik und Philosophie an den Universitäten in Leipzig und Madrid und promovierte 2004 zum Dr. phil. Von 2009 bis 2019 arbeitete sie als systemische Familientherapeutin in einer Leipziger Gewaltschutzeinrichtung. Von 2014 bis Januar 2020 gehörte sie der Leipziger Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an. Seit Dezember 2019 ist sie Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Dr. Gesine Märtens ist Mitglied der Heinrich-Böll-Stiftung.

Dr. med. Gregor Mennicken

Dr. med. Gregor Mennicken

Dr. med. Gregor Mennicken, Facharzt für Psychosomatische Medizin Nach Zivildienst und Krankenpflegeausbildung Medizinstudium in Greifswald, Dresden, Madrid und Jerusalem, Weiterbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin am Uniklinikum Dresden, Verhaltens-, systemische und traumatherapeutische Ausbildungen. Seit 2008 in Dresden niedergelassen. Engagement für Aufarbeitung und Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs in der katholischen Kirche im Bistum Dresden-Meißen.

Susanne Nick

Susanne Nick

Dr. Susanne Nick, Diplom-Psychologin, hat die Spezialambulanz für Traumafolgestörungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit aufgebaut und viele Jahre therapeutisch geleitet. Aktuell therapeutische Leitung des Hamburger Zentrums für traumatisierte Geflüchtete (centra) und des neuen Kompetenzzentrums für Organisierte Gewalt, UKE. Ihr Schwerpunkt ist seit vielen Jahren die Arbeit mit Menschen mit komplexen Traumafolgen und dissoziativer Identität.

Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin des Instituts für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie, in einem Forschungsprojekt der Aufarbeitungskommission (UKASK) zu Organisierter und Ritueller Gewalt; Leitung Prof. Peer Briken. Langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG „Trauma- und Stressforschung“; Leitung: Prof. Ingo Schäfer, UKE.

2021 Abschluss ihrer Promotion zu „Psychotherapie bei Organisierter und Ritueller Gewalt“.

Mitglied im Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen und Expertin in der dazugehörigen AG „Schutz vor Ausbeutung und internationale Kooperationen“, Berlin.

Claudia Robbe

Claudia Robbe

Claudia Robbe, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), seit 2006 Psychosoziale Prozessbegleiterin (RWH). Seit 2005 Mitarbeiterin im VIJ – Verein für Internationale Jugendarbeit in Stuttgart, FIZ- Fraueninformationszentrum, Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel, zuständig unter anderem für die Psychosoziale Prozessbegleitung für Betroffene von Menschenhandel, für Fortbildung und Coaching zum Thema Prozessbegleitung. Mitbegründerin und Vorstandsmitglied im Bundesverband Psychosoziale Prozessbegleitung BPP e.V. Mitarbeit im Modellprojekt Psychosoziale Prozessbegleitung vom Justizministerium Baden-Württemberg an den Standorten Ellwangen, Karlsruhe und Stuttgart im Auftrag von PräventSozial gGmbH (2015-2016), Seit Februar 2019 Vorstandsmitglied im KOK (Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V., Berlin)

Ewa Skoczynski

Ewa Skoczynski

Sozialarbeiterin, Master Abschluss in Internationaler Sozialer Arbeit an der FH Erfurt, Forschungssemester in der kolumbianischen Stadt Medellín, arbeitete in einer Nichtregierungsorganisation und forschte zu dem Thema „Partizipative Aktionsforschung mit Kindern und Jugendlichen“ und adressierte damit gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen familiäre Gewalt, seit 2021 bei SOLWODI Duisburg in der Fachberatungsstelle für Menschenhandel mit angeschlossenem Schutzhaus für minderjährige und erwachsene Migrantinnen mit schweren Gewalterfahrungen tätig.

 

Helmut Sporer

Helmut Sporer

Kriminaloberrat a.D.
Ehemals Kriminalpolizei Augsburg

Bis zu seiner Pensionierung vor zwei Jahren war Helmut Sporer seit 1990 knapp 30 Jahre lang bei der Kriminalpolizei in Augsburg tätig und hier fast durchgängig mit der Thematik Prostitution und Menschenhandel betraut. Knapp 14 Jahre war er als Ermittler unter anderem für die Überwachung der Prostitution zuständig und Sachbearbeiter für Ermittlungsverfahren im Bereich Menschenhandel, Zuhälterei und Organisierter Kriminalität. Danach war er rund 15 Jahre Leiter eines Kommissariats, das u.a. für die Bekämpfung des Menschenhandels sowie für die Überwachung der Prostitution zuständig ist. In dieser Zeit leitete er zahlreiche Ermittlungsverfahren und Einsätze und hat die Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen wie auch der Veränderungen des Prostitutionsmarktes direkt erlebt.
Möglichkeiten zur Verbesserung der Verhältnisse in der Prostitution zeigte er in seinem 2010 verfassten strategischem Konzept „Der Augsburger Weg“ auf.
In der Vergangenheit war er wiederholt Sachverständiger in Ausschüssen des Deutschen Bundetags wie auch anderer politischer Gremien für die Thematik Prostitution und Menschenhandel.


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